 |
 |
|
|
 |
Ergebnisse
(kurz zusammen gefasst) |
|
|
|
|
[KLIMA]
[FLORA & VEGETATION] [Zit. LITERATUR]
[ZUSAMMENFASSUNG]
|
|
|
|
|
|
 |
Lithologie & Böden |
| |
| Anstehende
Formationen, Bodenphysik, -chemie und Bodeneinheiten:
|
| |
|
- Die Entwicklungstiefe
bzw. Gründigkeit der Böden ist auf den drei Gesteinskomplexen
wegen ihres abweichenden Gefüges unterschiedlich. Mesozoische Tiefengesteine
und palaeozoische Sandsteine sind besonders tiefgründig verwittert.
Die Mächtigkeit der Bodenauflage wird im UG von der Intensität
der wirtschaftlichen Nutzung gesteuert.
- Lessivierungen
wurden in allen gut entwickelten Böden nachgewiesen
- Die häufig
für Serpentinitböden beschriebene Vegetationsarmut
als Folge hoher Konzentrationen pflanzenverfügbarer Schwermetallverbindungen
findet im UG keine Entsprechung.
|
| |
|
|
| |
|
Bodenwasserhaushalt:
|
| |
|
|
| |
|
Kalksteinböden
besitzen wegen ihres geringen Skelettanteils, dem hohen Anteil an Humus
sowie Ton und Schluff in der FE (Feinerde) die höchste FK (Feldkapazität).
Die nutzbare FK der skelettreichen und tiefgründigen Serpentinitböden
mit hohem Sand- und den geringsten Humusanteilen in der FE ist dagegen
am niedrigsten.
Die besten Voraussetzungen
für eine günstige d.h. schnelle und verdunstungsvermeidende
Wasseraufnahme in den Sommermonaten bieten alle tiefgründigen
und nördlich exponierten Böden der Mittelhänge mit hoher
Wasserdurchläßigkeit im Oberboden und möglichst geringen
Ton- und Humusgehalten im Ah-Horizont. Diese Voraussetzungen werden
von Sandsteinböden bei vergleichsweise geringen Niederschlägen
schneller erreicht als von Böden über Kalkstein.
Für die extrazonale
Vegetation sind lediglich die Bodenfeuchtebedingungen von Juli (August)
bis Mitte September von Bedeutung. Die Austrocknungsphase im Juli wird
mit zunehmender Höhe kürzer. Generell trocknen flachgründige,
häufig erodierte Böden am schnellsten aus. Wasserdefizite
treten unter diesen ungünstigen Bedingungen am ehesten in der collinen
und hochmontanen bis subalpinen Stufe auf.
|
| |
|
|
| |
|
Nährstoffversorgung: |
| |
|
|
| |
|
Die Nährstoffversorgung
ist (aus forstwirtschaftlicher Sicht!) auf allen Gesteinskomplexen kurz-
und langfristig ausreichend.
Die pH-Werte
der Böden sind auf Ober-, Mittel- und Unterhängen sehr unterschiedlich.
Generell zeigen Sandsteinböden der Oberhänge die sauerste
Reaktion. Aber auch über Kalkstein (meist Dolomit) finden sich
in der niederschlagsreichen mittelmontanen Stufe kleinflächig auf
nördlichen Expositionen LUVISOLE und lessivierte PHAEOZEME mit
pH-Werten zwischen 5.5 bis 6 im Ah-Horizont.
Die Kationenaustauschkapazität
(KAKeff) ist auf Sandsteinböden wegen der niedrigen pH-Werte
nur 'gering' bis 'mittel', dagegen auf neutralen bis schwach alkalischen
Böden des Kalksteinkomplexes am höchsten.
Eine deutliche Beziehung
von Standorteigenschaften und Vegetationsverteilung wurde lediglich
im Bereich des Sandsteinkomplexes nachgewiesen.
|
| |
|
|
| |
|
Generell ist die Wasserverfügbarkeit
für Pflanzen vor allem in den Sommermonaten (bei geringen Niederschlägen
und hoher Evaporation) vom Entwicklungszustand der Böden und weniger
vom Ausgangsgestein abhängig. Günstige Bedingungen werden
jedoch eher von Böden über Sandstein und Serpentinit erreicht
als von Böden über Kalkstein.
|
| |
|
Zur Dokumentation der
Bodeneinheiten nach FAO wurde eine 'Thematische Ökologische Karte'
entwickelt (vgl. TEMap
3)
|
|
|
 |
 |
Klima |
| |
|
Kurzer Überblick
zu den klimatologischen Ergebnissen
|
|
|
Niederschlag:
|
|
|
|
|
|
Die
Niederschlagsbedingungen werden an der Westabdachung des Amanus von
saisonal unterschiedlichen Großwetterlagen bestimmt. Während
der Wintermonate unterliegt das Gebirge zyklonalem und in den Sommermonaten
etesischem Einfluß. Die trockenen etesischen Winde der Aegaeis
nehmen auf ihrem Weg an der Küste nach Osten große Mengen
Luftfeuchtigkeit auf und erhalten dadurch einen monsunalen Charakter.
Der Amanus staut diese feuchten Luftmassen (vgl.
Satellitenbilder!)
(PDF-Datei: 306K) ,
wodurch es zu ergiebigen Niederschlägen und Wolkenbildungen kommt.
Die Niederschlagshöhen
variieren von Jahr zu Jahr extrem, jedoch besonders in den Sommermonaten.
Die saisonal unterschiedliche Niederschlagsverteilung führt
in den Wintermonaten unter zyklonalem Einfluß zu einer Bevorzugung
der Ostabdachung (!!). Unter etesischem Einfluß im Spätfrühling,
Sommer und Frühherbst erhält fast ausschließlich die
Westabdachung hohe Niederschläge.
Der Küstenvorhof weist
bereits ein humides Klima auf. Schon in der hochcollin/tiefmontanen
Stufe liegt der Übergang von humiden zu perhumiden Bedingungen
und die gesamte montane und die subalpine Höhenstufe sind zum
perhumiden Klimatyp zu rechnen. Damit besitzt die untersuchte Westabdachung
des Amanus oberhalb Dörtyol eine humide Höhenstufenfolge.
Die aktuelle extrazonale
Vegetation an der Westabdachung des Amanus mit ihrer starken Beziehung
zu balkanischen und pontischen Vegetationstypen mit einer Vielzahl Euro-Sibirischer
Geoelemente verdankt ihre Existenz entscheidend den sommerlichen
etesienbedingten Niederschlägen. Damit ist dieser Vegetationstyp
von der Konstellation einer besonderen sommerlichen, jedes Jahr wiederkehrenden
und stabilen mediterranen (!) Großwetterlage im östlichen
Mittelmeergebiet und des Anatolischen Hochlandes abhängig.
Die durchschnittlichen Niederschlagshöhen
liegen in Dörtyol (Küstenvorhof) bei 1.022mm, in der collinen
Stufe (500m ü.NN) bei 1.300mm, in der mittelmontanen Stufe (950m
ü.NN) bei 2.300mm (!), in der hochmontanen Stufe (1.600m ü.NN)
bei 1.800mm und in der subalpinen Stufe (2.100m ü.NN) bei 1.300mm.
|
|
|
|
|
|
Globalstrahlung: |
|
|
|
|
|
Sommerliche Wolkenbankbildungen
führen in der mittelmontanen Stufe zu einer extremen Verminderung
der Globalstrahlung
(PDF-Datei: 26K) .
Diese liegt nahezu 40% unter der bei wolkenlosem Himmel.
Unter Berücksichtigung
von Inklination, Exposition und durchschnittlicher Bewölkung der
Aufnahmestandorte der Vegetation ergeben sich bei numerischer Ordination
hochsignifikante Korrelationen zwischen der Verteilung der Vegetationsaufnahmen
mit ihrer Artenzusammensetzung bzw. der Vegetationseinheiten mit ihren
Populationen und dem Gradienten der sich verändernden Globalstrahlung
mit zunehmender Höhe.
|
|
|
|
|
|
Temperaturen:
(vgl.
Tabelle - PDF-Datei: 128K) |
|
|
|
|
|
Die durchschnittliche Temperaturabnahme
in 200 cm über Grund pro 100 Höhenmeter beträgt 0,61
°C. Sie erfolgt jedoch nicht linear und ist saisonal verschieden.
Während der Sommermonate entwickelt sich zwischen der Küstenebene
und der hochcollin/tiefmontanen (mittelmontanen) Stufe ein besonders
steiler Temperaturgradient, der auf durch Wolkenbildungen zurückzuführende
Einstrahlungsreduzierungen zurückgeht, die in der montanen, jedoch
nur selten in der Küstenebene wirksam sind.
Der Temperaturgradient
zwischen Bodenoberfläche und 200cm über Grund wird mit
zunehmender Höhe steiler, was auf eine stärkere Erwärmung
der Bodenoberfläche durch zunehmende Strahlungsintensitäten
auf dem Höhengradienten zurückgeht.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
Flora & Vegetation |
| |
|
|
| |
|
Kurze
Darstellung floristisch-geobotanischer und dynamischer Aspekte der Vegetation
|
| |
|
|
| |
|
Spektrum
der Geoelemente: |
| |
|
|
| |
|
Es
wurden 610 Taxa
(PDF-Datei: 238K) für das UG nachgewiesen (inkl. der von AKMAN
[1973] zusätzlich erwähnten 13 Taxa für die Westabdachung des Amanus oberhalb von Dörtyol).
NEU: Das Web-Projekt
"Plant Species of the
Amanos Mtn., NW-Slopes above Dörtyol (SE-Turkey, Hatay Province) coll. & det. in the Framework of the Research
Project LöKAT" wurde im März 2011 hochgeladen.
Das gesamte Herbarium wurde digitalisiert. Zum Vergleich sind Fotos der gefundenen Arten beigefügt.
Die Verteilung der Geoelemente ist auf dem Höhengradienten vor allem
klimatisch bedingt. Wesentlicher Parameter ist die den Strahlungshaushalt regulierende mittel- bis hochmontane Wolkenbildung
während der Sommermonate, aber auch die Exposition der Standorte
(PDF-Datei: 488K)
Einschränkend gilt jedoch, daß Abundanz und Dominanz gegenwärtig
ganz wesentlich ein Spiegelbild unterschiedlicher Hemerobie, d.h. anthropo-zoogenen Einflusses (Waldweide, Holzentnahme)
sind. Standortveränderungen, welche durch extensive und intensive Bewirtschaftung vor allem durch Bodenerosion
hervorgerufen werden und den Boden-Wasserhaushalt nachhaltig (negativ!) verändern, mindern die Etablierungsmöglichkeiten
Euro-Sibirischer Sippen und führen zu einem 'Nachrücken' vornehmlich euryöker Ost-Mediterraner Elemente.
Indikator für Hemerobie sind die
Anteile und der Deckungsgrad der Geoelemente in den fünf Vegetationsschichten
(PDF-Datei: 54K) . In der gesamten mittelmontanen Stufe beträgt
der (notierte) Anteil Euro-Sibirischer Geoelemente nahezu 44% und in der hochmontanen Stufe bis über 63%.
|
| |
|
|
| |
|
Lebensformenspektren: |
| |
|
|
| |
|
Diese verändern sich - unabhängig von der florengeographischen
Zugehörigkeit der Geoelemente - kontinuierlich bis zur oberen Waldgrenze ohne erkennbare Beeinflußung durch
variierendes Feuchteangebot in der montanen Stufe. Unterschiedlich wirksame Beweidungssintensitäten haben den stärksten
Einfluß auf Lebensformenspektren unterer Vegetationsschichten. Dies gilt besonders für Therophyten in der
mittelmontanen Stufe des Kalkstein-Komplexes mit seinen kälteempfindlichen bis mäßig winterharten feuchten
Euxinischen Laubmischwald-Formationen.
|
| |
|
|
| |
|
 |
| |
|
Vegetationsperioden:
|
| |
|
|
| |
|
Ausschließlich
bezugnehmend auf Euro-Sibirische Florenelemente zeigen die Vegetationsperioden eine hohe phänologische Übereinstimmung
mit denen in ihren weit nördlich bzw. nordwestlich liegenden Hauptarealen. Das trifft insbesondere auf den Blühbeginn
und - besonders eindrucksvoll innerhalb einer Höhenstufe - auf die zeitliche Abfolge der einzelnen Sippen zu.
Die mittel- und hochmontane Höhenstufe weist hohe
klimatische Ähnlichkeiten mit Landschaften an der Süd- bis Ostküste des Schwarzen Meeres und vor allem
die mittel-montane Stufe auch Ähnlichkeiten mit Landschaften des nördlichen Balkan auf. Lediglich die, verglichen
mit der gleichen Höhenstufe des westlichen Taurus eher feuchte subalpine Stufe - für welche jedoch keine vergleichbaren
Klimauntersuchungen vorliegen -, scheint aufgrund der floristischen Zusammensetzung der Vegetation eine Synthese darzustellen
zwischen den pontischen, mittelgriechischen (evtl. auch mittelapenninischen) und östlich taurischen subalpinen
Stufen.
Die höchsten Ähnlichkeiten bestehen zweifellos zu den euxinisch
bis colchischen Klimabedingungen an der Süd-Ost-Umrandung des Schwarzen Meeres. Übereinstimmungen in der Flora
und in den Böden unterstreichen diese Feststellung.
|
| |
|
|
| |
|
Standorte
ähnlicher Klimabedingungen:
(PDF-Datei: 48K)
|
| |
|
|
| |
|
Syntaxonomisch
begründete Vegetationseinheiten (ein Vergleich): |
| |
|
|
| |
|
Ein Vergleich der im Rahmen dieses Projektes gefundenen (nicht-manipulierten!!)
Vegetationseinheiten mit syntaxonomisch begründeten 'Pflanzengesellschaften' der SO-Türkei sowie allgemein
ostmediterraner und pontischer Landschaften ist seriöserweise nicht möglich. Wegen (in aller Regel) fehlender
- jedoch dringend notwendiger - detaillierter Standortangaben zeigt sich das überwiegende Problem geringer Vergleichbarkeit
sogenannter 'synthetischer' Vegetationseinheiten in der Literatur.
Für die colline Stufe sind Ähnlichkeiten mit stark degradierten
Vegetationseinheiten der planaren bis collinen Stufe libanesischer bis syrischer Küstengebirge zu erkennen, deren
klimatische Bedingungen jedoch stark von denen im UG abweichen.
Die sich mittelmontan anschließenden Vegetationseinheiten
mit Carpinus orientalis und Quercus cerris besitzen die höchsten Ähnlichkeiten mit balkanischen
und pontischen Hopfenbuchen/Orient-Hainbuchen sowie Zerr-Eichen/Orienthainbuchen - Ordnungen und - Verbänden. In
den pontischen Küstengebirgen werden von diesen Einheiten weniger feuchtigkeitsbegünstigte (und wohl stärker
degradierte?) Standorte eingenommen.
In bezug auf die von Fagus orientalis dominierte Vegetationseinheit
ergeben sich gleiche Ähnlichkeiten zu pontischen, kaukasischen und balkanischen Orient-Buchenwäldern, wobei
die Ähnlichkeit zu letzteren am stärksten ausgeprägt ist. Die mit Hilfe des Cluster-Verfahrens gewonnenen
heterogenen Buchenwald-Einheiten besitzen hohe Ähnlichkeiten zu südosteuropäischen Syntaxa der 'Fagetalia'.
Die mittelmontan in schattige Schluchten und Täler eingelagerte
Laurus-Tilia - Einheit besitzt die deutlichste Beziehung zu den pontisch-euxinschen Buxus-Staphylea pinnata
Gesellschaften, die dort innerhalb der Orient-Buchenwälder ebenso als typische Schluchtvegetation bekannt sind.
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
|
Geobotanische
Bedeutung des Amanus und Endemismus: |
| |
|
|
| |
|
Die extrazonale Vegetation an der untersuchten Westabdachung
des Amanus stellt den flächenmäßig größten geschlossenen sowie artenreichsten und gleichzeitig
südlichsten 'Außen- oder Vorposten' Euro-Sibirischer Vegetation dar, welcher sich erst postglazial
aufgrund der hier außergewöhnlichen klimatischen Bedingungen etabliert hat. Trotz seiner geographischen Lage
ist die Artenübereinstimmung führender Sippen und vergleichbarer Standorte Mittel- bis NW-Griechenlands sowie
der pontischen Gebirgskette aufgrund sehr ähnlicher klimatischer Bedingungen nahezu 100 %.
Die pflanzengeographische Analyse ergibt für das UG LöKAT
insgesamt eine Dominanz Euro-Sibirischer und biregionaler (Mediterran/Euro-Sibirischer) Florenelemente gegenüber
Mediterranen. Unter Berücksichtigung der Frequenz der Geoelemente auf dem Höhengradienten erhöht sich
dieser Anteil durch die Zunahme Euro-Sibirischer Elmente Euxinischer Provenienz. Bereits in der collinen Stufe beträgt
der Anteil Euro-Sibirischer und biregionaler Elemente über 30% an der gewichteten Frequenz. In der montanen Stufe
erreicht dieser Anteil fast 70%. Durch Bewirtschaftungsmaßnahmen vermindern sich die Etablierungschancen Euro-Sibirischer
Elemente vor allem in der mittelmontanen Stufe.
Unter ahemeroben bis oligohemeroben Standortbedingungen ist
langfristig unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Klimas und Bodens eine starke Zunahme Euro-Sibirischer
Geoelemente Euxinischer Provenienz bei Zurückdrängung Mediterraner Elemente auch in der planaren bis tiefcollinen
Stufe zu erwarten. Eine 'Eu-Mediterrane' Stufe ist im Raum Dörtyol nicht ausgeprägt.
Der Anteil endemischer Sippen erreicht im UG LÖKAT nur
11,5% und liegt damit weit unter dem Wert von 30,9%, welcher für den Bereich der 'Flora of Turkey and the East
Aegean Islands' angegeben wird. Endemiten konzentrieren sich auf Extremstandorte in der mittelmontanen Stufe mit besonders
starker anthropo-zoogener Beeinflußung und auf Südhänge der subalpinen Stufe.
|
| |
|
|
| |
|
 |
| |
|
'Remote
Sensing' und Vegetationskartierung: |
| |
|
|
| |
|
Die Vegetationsklassifizierung mit Hilfe von Geographischen Informationssystemen (hier der Satellitenbild-Interpretation)
weist in Gebirgsregionen eine Reihe von Fehlerquellen auf. Zu ihnen gehören wesentlich saisonal unterschiedliche
phänologische Zustände der Vegetation und durch die Reliefenergie bedingte Verschattungen, welche häufig
zu Zuordnungsfehlern bei Klassifizierungen führen.
Im UG LÖKAT werden drei Hauptvegetationsklassen nachgewiesen
und vor allem in der Satellitenbildaufnahme mit voller Belaubung der Waldformationen am besten abgebildet. Multisaisonale
Aufnahmen sind für eine seriöse Interpretation unabdingbar. Erst sie erlauben zusätzliche
Interpretationen, welche in bezug auf Dominanz und Artmächtigkeit der die Vegetation aufbauenden Sippen einen erheblichen
Erkenntnisgewinn ermöglichen.
Zuverlässige Vegetationsklassifikationen kleinräumiger
Gebirgslandschaften lassen sich jedoch nur mit einer Vielzahl von Feldkontrollen ('ground checks') und einer
detaillierten Geländekenntnis erreichen.
Vegetationseinheiten vgl. TEMap
4 wurden kartographisch dargestellt, Abundanz und Dominanz der Geoelemente vgl. TEMap
5 und Vegetationseinheiten mit der Verbreitung von Bodeneinheiten in einem 3-D-Modell verglichen vgl. TEMap
6
|
|
|
|
 |
Zit.
Literatur |
| |
|
-
AKMAN, Y. (1973a) Contribution à
l'étude de la flore des montagnes de l'Amanus (I-III).- Communications de la Faculté des Sciences de l'Université
d'Ankara, Serie C, Tome 17 C: 1-70. (Artenliste; List of Species)
-
AKMAN, Y. (1973b) Aperçu préliminaire sur les conditions
phyto-écologiques de la chaine de l'Amanus dans la region du Hatay (I-III).- Communications de la Faculté des
Sciences de l'Université d'Ankara, Serie C, Tome 17 C: 75-164. (Bioklima, Böden, Flora; Bioclimate, Soils,
Flora)
-
AKMAN, Y. (1982) Climats et bioclimats méditerranéens
en Turquie.- In: QUEZEL (ed.) Définition et localisation des écosystémes méditerranéens terrestres,
Colloque de Saint-Maximim (France), 16.-20.11.1981.- Ecologia Mediterranea (Marseille), Tome VIII, Fasc. 1/2: 73-87.
-
BERTOVIC, S. (1970) Sumskovegetacijska producja i njihovi
klimatski odnoso kai osnova za regionalnu tipolosku klasifikaciju suma u Hrvatskoj.- Dissertation, Zagreb, Mskr.
-
BRAUN-BLANQUET, J. (1964) Pflanzensoziologie (3.Aufl.).- Springer
Verlag, Wien - New York. (865 pp)
-
DAVIS, P.D. (1965-1988) (ed.) Flora of Turkey and the East
Aegean Islands.- University Press, Edinburgh. (10 Vol.)
-
EMBERGER, L. (1955) Une classification biogéographique
des climats.- Rev. Trav. Lab. Bot. Fac. Sci. 7: 3-43. (Montpellier)
-
FAO - UNESCO (1988) Soil Map of the World, Revised Legend.-
World Soil Resources Report 60, Rom.
-
HORVAT, I., V. GLAVAC & H. ELLENBERG (1974) Vegetation Südosteuropas.-
Gustav Fischer Verlag, Stuttgart. (768 pp)
-
VAN DER MAAREL, E. (1979) Transformation of cover-abundance
values in phytosociology and its effects on community similarity.- Vegetatio 39 (2): 97-114.
|
| |
|
|
 |
|
|
|
|
©
Harald Kehl Alle Rechte vorbehalten TU-Berlin · Fak.VI· Inst. für Ökologie Ackerstr.
71-76 13355 Berlin Aktualisiert am
14.03.2011
|
|
 |
| |
| |